Niederbayern: Anleger verlieren hohe Summen auf Fake-Plattformen

Die Polizei Niederbayern warnte im Juli erneut vor betrügerischen Online-Anlageplattformen. Innerhalb eines Monats wurden dort mehr als ein Dutzend entsprechende Fälle bekannt. Unter anderem investierte ein 64-jähriger Mann aus dem Landkreis Deggendorf mehr als 100.000 Euro auf einer Online-Plattform. Eine Auszahlung der angeblichen Anlage oder der dargestellten Gewinne erfolgte nicht.

Auch ein 54-Jähriger aus dem Landkreis Landshut wurde über Instagram auf eine vermeintlich attraktive Geldanlage aufmerksam und überwies knapp 8.000 Euro in die Schweiz. Danach brach der Kontakt zu dem angeblichen Broker ab. Eine 76-jährige Frau aus dem Landkreis Freyung-Grafenau verlor in einem weiteren Fall innerhalb mehrerer Monate ebenfalls mehr als 100.000 Euro.

Nach Angaben der Polizei werden die eingezahlten Gelder bei solchen Plattformen häufig überhaupt nicht in eine echte Kapitalanlage investiert. Stattdessen werden professionelle Webseiten und fiktive Kontostände eingesetzt, um weitere Einzahlungen zu fördern. Anleger sollten Anbieter vor einer Überweisung unabhängig prüfen, sich nicht unter Zeitdruck setzen lassen und insbesondere bei Überweisungen an wechselnde ausländische Konten besonders vorsichtig sein.

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